Brasiliens «Krieg gegen die Drogen»: Das Massaker von Jacarezinho
Im Morgengrauen fallen die ersten Schüsse in Rios Favela Jacarezinho, wenig später sind 28 Menschen tot. Der «Drogenkrieg» in Brasilien wird auch mit Waffen aus Europa geführt.
Pandemie: Die Impfung ist ein Privileg
Woher kommt eigentlich das Verständnis für Menschen, die sich nicht gegen Corona impfen lassen wollen? Jeder habe das Recht, selbst zu entscheiden, ob er sich schützen wolle, ist überall zu lesen.
Asylpolitik: «Das ist ein kollektives Verbrechen»
Für Geflüchtete wird es immer schwieriger, nach Europa zu gelangen. Der Zürcher SP-Ständerat und Rechtsprofessor Daniel Jositsch fordert deshalb die Wiedereinführung des Botschaftsasyls, nötigenfalls mit einer Volksinitiative.
Schweizer Fernsehen: Die Zukunft ist weiblich
Seit Jahren kommentiert ein Mann die Spiele der Männer-Fussballnati, als lebten wir noch in der Schwarzenbach-Schweiz. Höchste Zeit für einen Wechsel, findet unser Autor.
Am Ende bist du doch allein: Danke für die «gute» E-ID
Da spielt Bill Gates. Er sieht niedlich aus. Harmlos. Ein angegrauter Wuschel-Nerd. Vielleicht ist Bill im Himmel angekommen, und Gott sieht ihm zu. Gott bin ich. Hallo, Bill, was tust du da. Bill spielt Farmer mit kleinen Traktoren. Er rettet die Landwirtschaft. Macht er doch, oder?
Durch den Monat mit Katja Schwaller (Teil 1): Was halten «Techies» eigentlich von Streiks?
Die im Thurgau geborene Stadtforscherin Katja Schwaller lebt in San Francisco und arbeitet an der Universität Stanford an ihrer Dissertation zu Fragen sozialer Verdrängung und urbaner Kämpfe – mitten im Herz des digitalen Kapitalismus.
Giorgia Meloni: Hoffnung der Faschisten
Die Chefin der postfaschistischen Fratelli d’Italia hat schon den Rechtspopulisten Matteo Salvini überholt – und sie will noch mehr: Italien regieren.
Fussball: Wenn die Linke «Goooaaaaaal!!!» schreit
Von der offensichtlichen Unfähigkeit der Linken, sich angesichts eines Balls auf grünem Rasen vom Patriotismus abzusetzen. Eine Replik.
Urbanismus: Die Stadtpolitik hat sich der Utopie hingegeben, man könne tatsächlich bessere, neue, fertige Städte bauen
Städte sind Gemeingut, nur im Kollektiv können sie erschaffen werden. In Zürich hat die damalige Stadträtin Ursula Koch einst die Bedingungen dafür skizziert, doch die Stadtplanung will davon bis heute nichts wissen. Ein Plädoyer für die unfertige Stadt.
Flüchtlingspolitik: Das Asylrecht verkommt zur Fiktion
Die EU-Staaten haben während der Coronapandemie Fakten geschaffen: Die Aufrüstung der Aussengrenze geht voran, die Asylzahlen sind alarmierend tief, auch in der Schweiz.

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